Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

In "Spiel im Schatten" ist Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) auf der Jagd nach Professor Moriarty, dessen Plan es ist durch seine kriminellen Machenschaften eine Menge Geld an sich zu bringen und einen Krieg in Europa anzuzetteln.
Nachdem er seinem Freund Dr. Watson (Jude Law) und dessen Frau zu Beginn ihrer Hochzeitsreise das Leben rettet, machen sich Holmes und Watson auf den Weg um Moriatys Pläne zu druchkreuzen.

Regisseur Guy Ritchie zeigt in der Fortsetzung von "Sherlock Holmes", dass nicht nur das "Neue" an seinem ersten Film begeisterte, sondern die Geschichten und seine Inszenierung auch für weitere Hollywood-Blockbuster geeignet sind.

Die Fortsetzung begeistert erneut mit seinen teilweise extremen Zeitlupen und einem gewissen Humor, vor allem in den Dialogen zwischen Holmes und Watson. Doch eben diese erscheinen auch teilweise etwas seltsam, fast schon sinnlos, gerade zu Beginn des Filmes.

Doch das Spiel der beiden Hauptdarsteller Robert Downey Jr. und Jude Law macht dies locker wieder wett. Die beiden harmonieren, wie auch schon im ersten Teil, sehr gut. Die Streitereien zwischen den Beiden erinnern an eine Beziehung eines "alten Ehepaares", auch Holmes Eifersucht auf Watsons frisch angetraute Frau ist gut dargestellt.


Alles in allem reicht der zweite Teil fast an den ersten heran. Die Story ist nicht ganz so überraschend, wie die im ersten Teil und die Dialoge doch etwas weniger lustig. Dafür bringen die neuen Figuren, wie Holmes Bruder Mycroft (Stephen Fry), neuen Wind in das Sequel.

Also kann man sagen: Wer den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten mögen.

 
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Über den Dächern von Nizza

Ich mag alte Filme. Die sind nicht so hektisch wie die heutigen Filme, sind aber trotzdem spannend. Zumindest ist das bei "Über den Dächern von Nizza" mit Cary Grant und Grace Kelly so.

Für diejenigen, die den Film nicht kennen: Es geht um den ehemaligen Juwelendieb John Robie, der auch die Katze genannt wird. Als an der Riviera erneut Juwelendiebstähle stattfinden Gerät Robie wieder unter Verdacht. Um sich selbst zu entlasten macht er sich auf die Suche nach den wahren Dieb.
Dabei trifft er auf die reiche Frances und ihre Mutter, mit Hilfe derer er den Räuber ködern möchte. Zunächst tappt er in seine eigene Falle, kann aber entkommen und entlarvt zum Schluss den wahren Täter.

Wenn man die heutigen Thriller betrachtet erscheint einem dieses Exeplar von Alfred Hitchcock zu Beginn etwas lahm und natürlich erscheinen einem die rasant gemeinten Szenen als nicht besonders spektakulär.

Doch umso faszinierender ist es, dass der Film trotzdem fesselt. Man hat Zeit sich selbst Gedanken zu machen, wie es weitergehen könnte oder wer der wahre Täter sein könnte. Das finde ich schön. Man fühlt sich in gewisser Weise so, als sei man beim Fängen des Diebes dabei.


Der Film ist toll für alle, die nicht immer große Explosionen und Kämpfe brauchen, aber einen Film sehen wollen, der zum einen spannungsgeladen ist, zum anderen aber auch noch Witz und ein wenig Romantik enthält.

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Love Happens

In diesem amerikanischen Romantikdrama mit Jennifer Aniston und Aaron Eckhart geht es um den Erfolgsautor Burke Ryan, der auf einer Reise zu einem seiner von ihm angebotenen Selbsthilfeseminaren die Blumenhändlerin Eloise kennenlernt.

Er hat vor einiger Zeit seine Frau verloren und leitet nun Trauerseminare, um Menschen, die ebenfalls einen solchen Verlust erlitten haben zu helfen. Doch er selbst hält sich nicht an seine Ratschläge und kann sich nicht von seiner tragischen Vergangenheit befreien.
Eloise versucht ihm dabei zu helfen und so gelingt Burke am Ende ein Neuanfang.

Wie in den meisten Romantikfilmen ist das Ende bereits am Anfang abzusehen, doch dies stört nicht weiter. Im ersten Teil des Films wird gerade die Thematik der Trauer und des Verlustes sehr einfühlsam behandelt und man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen. Gegen Ende wird der Film leider etwas schwächer. Meiner Meinung nach kommt Burke zu plötzlich, dass er auch an sich selbst arbeiten muss, doch irgendwie muss der Film ja schließlich einen Wendepunkt bekommen. Nur ist es für den tiefgängigen Beginn doch ein wenig oberflächlich gehalten.

Die Darsteller allerdings machen dieses Nachlassen allerdings weniger schlimm.  Sie spielen sehr überzeugend und mit viel Charme und die Chemie zwischen den beiden stimmt.

Ich finde Love Happens ist für einen gemütlichen Fernsehabend ganz nett, wer aber auf Grund des Titels eine Romantische Komödie erwartet wird ein wenig enttäuscht sein.

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Mission Impossible: Phantom Protokoll

Eigentlich mag ich Tom Cruise ja nicht so sonderlich gerne, doch da der Trailer nach einem spannenden und actionreichen Film aussah und ein Freund ihn gerne sehen wollte, war ich nun in Mission Impossible 4.

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Bei der Fortsetzung der Mission Impossible Serie zeigt sich Agent Ethan Hunt mit neuem Team. Bei einem Einsatz des IMF im Kreml wird Agent Hunt Zeuge eines verheerenden Bombenattentats, welches von der Russischen Regierung dem IMF in die Schuhe geschoben wird. Daraufhin wird vom amerikanischen Präsidenten das Phantom-Protokoll aktiviert, was bedeutet, dass der IMF von der amerikanischen Regierung verleugnet wird und so Hunt und sein Team keine Unterstützung mehr von oben haben.
So macht er sich alleine mit seinem Team auf den Weg die Drahtzieher des Anschlags zu fassen und Abschusscodes für russische Atomraketen sicherzustellen.
Dabei führt die Verfolgungsjagd sie zunächst nach Dubai und anschließend nach Indien.
Die Jagd nach den Codes und dem Drahtzieher, der mit Hilfe der Codes einen Atomkrieg anzetteln möchte und damit die Welt zerstören erinnert mich in gewisser Weise an die James-Bond-Filme. Die Mission des Teams um Hunt entwickelt sich zwar doch ungewohnt gradlinig ist aber doch sehr spannend und hält auch ein paar lustige Szenen bereit.
Gerade die Szenen im und am Burj Khalifa sind sehr actionreich, aber doch auch mit Humor ausgestattet. Die Aufnahmen lassen einen staunen und verursachen Gänsehautfeeling. Stellen Sie sich doch mal vor, Sie müssten außen an einem 830 Meter hohen Turm in hochklettern und das in ein Stockwerk mit dreistelliger Nummer.

Auch in Indien ist für spannende Verfolgungen und gut inszenierte Aktionszenen gesorgt.
Auch die Entwicklung des neu zusammengestellten Teams wird beleuchtet und zeigt so auch ein Paar Einblicke in das "Innenleben" der Agenten.

So ist Mission Impossible: Phantom Protokoll ein guter Film, für alle die auf Action stehen und dabei Spaß haben wollen - auch für diejenigen, die die ersten Mission Impossible Filme nicht gesehen haben, denn dieses Sequel ist fast völlig losgelöst von seinen Vorgängern. Es ist kein brutaler Prügelfilm sondern ein spannender und meiner Meinung nach auch humorvoller Agentenfilm.

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